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Rechtsanwälte der Kanzlei Schillberg & Overkamp aus Dortmund

Familienrecht in Dortmund FAQ

Ehescheidung: Trennungszeit – Scheidungsantrag – Steuerliche Folgen etc.

Eine Ehescheidung und die damit verbundene Trennung bringt oftmals in vielerlei Hinsicht Komplikationen für alle Beteiligten mit sich. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung sind unsere Anwälte in der Lage Ihre Scheidung von Anfang bis Ende so erträglich wie möglich für Sie zu gestalten. Vom Scheidungsantrag, über die Aufklärung zu steuerlichen Folgen oder ausführliche Verhandlungen aufgrund eines vorhandenen Vertrags gehören für unsere Fachkräfte zu den absoluten Standards. Gerne beraten wir Sie auch im Vorfeld über mögliche Risiken und Möglichkeiten, die sich aus einer Ehescheidung für Sie, Ihre Kinder und Ihren Partner ergeben können.


  

Sorgerecht, Umgangsrecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht

Sie leben von nun an getrennt von Ihrem Partner und Sie befinden sich inmitten eines Sorgerechtsstreits? Bitte tun Sie nicht nur sich, sondern vor allem Ihren Kindern einen riesigen Gefallen und überlassen diese Angelegenheit von Anfang an einer Kanzlei, die im Bereich des Familienrechts Erfahrung vorzuweisen hat. Zum Wohl Ihrer Kinder können Streitigkeiten durch die professionelle Unterstützung eines Rechtsanwalts vermieden werden. Ihr Kind lebt fortan bei Ihrem Ex-Partner, da diesem das Sorgerecht zugesprochen worden ist? Gerne unterstützen wir Sie darin, Ihr Umgangsrecht durchzusetzen.


  

Unterhaltsrecht, Kindesunterhalt, Trennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt, Elternunterhalt etc.

In vielen Familien, in denen sich Ehepartner voneinander getrennt haben, ist dies keine Seltenheit: Gemeint ist der Unterhaltsstreit. Der Unterhaltsanspruch für minderjährige Kinder entsteht beispielsweise, sobald beide Elternteile getrennt leben. Der Elternteil, in dessen Haushalt die Kinder leben, erbringt den Unterhalt durch die Betreuung der Kinder. Der andere Elternteil ist verpflichtet, den Unterhalt in finanzieller Form zu leisten. Die Zahlungen müssen an den Elternteil geleistet werden, in dessen Haushalt die Kinder leben. In sämtlichen Fragen zum Thema Unterhalt steht Ihnen unsere Kanzlei zur Verfügung und vertritt Sie in Ihrem Interesse auch vor Gericht.


  

Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich, Vaterschaftsrecht

Der Versorgungsausgleich stellt sicher, dass die eventuell unterschiedlich hohe, von jedem Ehegatten während der Ehe erworbene Altersversorgung so ausgeglichen wird, dass beide Ehegatten für die Ehezeit Versorgungsanwartschaften oder -rechte in gleicher Höhe erhalten. Ein solcher Prozess kann sich in seiner Struktur und Ausführung als sehr komplex herausstellen. Es empfiehlt sich daher, sich rechtzeitig fachmännische Unterstützung und Beratung in Form einer sich auf das Familienrecht spezialisierten Kanzlei zu suchen. Dasselbe gilt für Zugewinnausgleiche oder Streitigkeiten bezüglich des Vaterschaftsrechts – lassen Sie uns wissen, wie wir Ihnen behilflich sein können.


  

Gestaltung und Prüfung von Eheverträgen

Für den Fall des Scheiterns einer Ehe wird heutzutage in vielen Fällen ein sogenannter Ehevertrag abgeschlossen. Dieser ermöglicht, je nach Wunsch, die Regelung des Ehegüterstandes, des Versorgungsausgleichs sowie des nachehelichen Unterhaltes. In der Regel wird der (vorsorgende) Ehevertrag vor Eingehung der Ehe abgeschlossen. Seine Errichtung ist jedoch auch noch jederzeit nach der Hochzeit möglich. Der Ehepartner ist allerdings juristisch nicht verpflichtet, einen Ehevertrag abzuschließen, selbst wenn er dies vor der Heirat versprochen haben sollte. Ob sich ein Ehevertrag für Sie lohnt, müssen Sie zwar selbst entscheiden, jedoch bieten wir Ihnen gerne unsere ausführliche Beratung und Erfahrung auf diesem Gebiet an.


  

Was versteht man unter Trennung zwischen Tisch und Bett?

 

Wenn Ehegatten nicht gemeinsam in derselben Wohnung/im selben Haus wohnen, leben sie in räumlicher Trennung. Eine räumliche Trennung kann folglich auch dann stattfinden, wenn die Beziehung der Ehegatten zueinander intakt ist.

 
 

Was hat es mit dem Trennungsjahr auf sich?

Um einen rechtskräftigen Scheidungsantrag einzureichen, muss vorab ein Trennungsjahr erfolgt sein. In diesem Trennungsjahr dürfen die Ehegatten zwar noch räumlich in einer Gemeinschaft leben, allerdings muss jeder für sich selbst sorgen (z.B. Kochen, Bügeln, Waschen, Putzen).

 

Ist ein Ehevertrag immer notwendig?

Grundsätzlich nein. Allerdings kann ein Ehevertrag eventuellen Unstimmigkeiten bei einer Scheidung vorbeugen. Der Scheidungsprozess kann damit u.U. stark verkürzt und damit Kosten eingespart werden. Unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben bestimmen die Eheleute einvernehmlich, beispielsweise Vermögenswerte im Voraus zu verteilen. Dies bietet sich z.B. dann an, wenn die Vermögensverhältnisse der Partner vor der Ehe große Unterschiede aufweisen.

 
 

Wann muss ein Ehevertrag geschlossen werden?

Ganz gleich, ob Sie bereits verheiratet sind oder kurz vor der Eheschließung stehen: Ein Ehevertrag ist immer möglich. Er stellt eine beiderseitige Übereinkunft dar, die auch Jahre nach der Eheschließung noch getroffen werden kann. Selbst nach der Trennung kann sich eine Scheidungsfolgenvereinbarung anbieten, um die aktuell bei der Trennung vorliegenden Verhältnisse zu regeln.

 
 

Muss jeder Ehegatte einen eigenen Anwalt beauftragen?

Generell wird in einem Scheidungsverfahren mindestens ein Rechtsanwalt benötigt, um den Scheidungsantrag rechtskräftig zu stellen. Dieser Anwalt repräsentiert die Interessen des antragstellenden Ehegatten. Für die Zustimmung zur Scheidung durch den anderen Ehegatten ist nicht zwingend ein Anwalt notwendig. Grundsätzlich ist allerdings zu beachten, dass zwei Anwälte nötig sind, sollte ein Gegenantrag gestellt werden. Ein einziger Anwalt, der beide Seiten vertritt, ist nicht zulässig.

 
  

Ist ein Jahr räumliche Trennung Voraussetzung für eine Scheidung?

 

Es gilt, das Trennungsjahr von der räumlichen Trennung zu unterscheiden. Eine räumliche Trennung ist für das Trennungsjahr nicht notwendig. Lediglich die separate Lebensführung, welche das Trennungsjahr bezeichnet, muss erfolgt sein (getrennt einkaufen, kochen, putzen etc. sowie keine sexuellen Kontakte zueinander).

 
   

Wie wird die Höhe des Unterhalts festgelegt?

 

Hier ist der Ehegattenunterhalt vom Kindesunterhalt zu unterscheiden. Der Ehegattenunterhalt errechnet sich auf Basis des Unterschieds zwischen den Einkünften der beiden Ehepartner. Der Unterhaltsbezug wird von Gerichten üblicherweise zeitlich befristet.  Die absoluten Beträge sind individuell unterschiedlich. Der Kindesunterhalt ist abhängig vom zur Verfügung stehenden Einkommen des zahlungspflichtigen Elternteils sowie vom Alter des Kindes. Die absoluten Beträge ergeben sich aus der sogenannten Düsseldorfer Tabelle.

 
   

Werden beim Zugewinnausgleich alle Vermögenswerte halbiert?

 

Wird bei der Eheschließung nichts anderes festgelegt, leben die Eheleute fortan in einer Zugewinngemeinschaft. Jeder Ehegatte erwirbt und erwirtschaftet weiterhin eigene Vermögenswerte. Nach der Scheidung wird jeglicher Vermögensaufbau während der Ehe betrachtet und eine Summe gebildet. Ausschlaggebend ist hier die Differenz zwischen Anfangsvermögen (bei der Eheschließung) und Endvermögen (bei der Scheidung). Derjenige Ehegatte, der zum Zeitpunkt der Scheidung über mehr reelles Vermögen verfügt, muss den anderen auszahlen, damit das hinzugewonnene Vermögen während der Ehe genau 50:50 geteilt wird.

 
 

Während der Ehe wurden Schulden aufgebaut – Wer muss nach der Scheidung dafür aufkommen?

 

Die schuldrechtlichen Ansprüche richten sich immer an die Person, die das Schuldverhältnis eingegangen ist. Zahlungspflichtig ist demnach immer der Schuldner selbst. Sollten Sie gemeinsam als Ehepartner bei Vertragsunterzeichnung als Gesamtschuldner aufgetreten sein, hat der Gläubiger auch gegen beide Ehepartner einen Zahlungsanspruch. Er kann somit, nach eigenem Wunsch, beide Ehepartner separat zur Schuldenbegleichung auffordern. Dies gilt sowohl während der Ehe als auch nach der Scheidung. Damit bleibt eine Zahlungsverpflichtung völlig unabhängig von einer Ehe.